up2-Partner bieten Athleten auf dem Top-Team Peking gezielte Förderung bis Peking 2008 an

von Carsten Oberhagemann
04.12.2006 - 12:24 Uhr

Das Top-Team Peking, vorgestellt am Samstag Abend im Ruderleistungszentrum Dortmund.

Im Rahmen seines Projektes up2 stellte der Deutsche Ruderverband das Top-Team Peking vor: Knapp 70 Athletinnen und Athleten werden bis zu den Olympischen Spielen 2008 gezielt mit einer Dualen Karriereplanung gefördert. Vorgestellt und nahegebracht wurden den Sportler wie den Trainern aus den vier Disziplinbereichen am Abend vor der Langstrecke in Dortmund die Idee und die Möglichkeiten von up2.

Dabei helfen Partner-Unternehmen und Partner-Hochschulen den Sportlern, die einen hohen Aufwand im sportlichen Bereich zu absolvieren haben, um top-vorbereitet nach Peking zu reisen und auch die Gewissheit haben, eine berufliche Perspektive nach ihrer sportlichen Karriere zu haben. „Peking ist das große Ziel. Das Projekt up2 ist ein großer Meilenstein auf dem Weg dorthin, mit ihm wird aber auch die Basis geschaffen, nach der sportlichen Karriere durchzustarten in die berufliche“, meinte up2-Projektleiter Volker Grabow, in den 80-er Jahre selbst zweifacher Weltmeister im Vierer ohne Steuermann.

In lockerer Fragerunde ging Moderator Arno Boes auf die up2-Partner zu. So sagte Werner Pawoll, von der Schaeffler-Gruppe, die unter der Marke FAG die WM 1990 in Tasmanien sponserte: „Beim up2-Projekt handelt es sich um eine echte Partnerschaft. Die Athleten sollten ganz individuell unterstützt werden, so dass am Ende für beide Partner eine Win-Win-Situation steht.“ Jörg Sasse von der ThyssenKrupp AG, die 2001 das Projekt ins Leben gerufen hatte, hob die Besonderheiten des „Restarts“ von up2 in diesem Jahr hervor: „Wir haben Werbematerialien und eine Hompage entworfen und sind bei verschiedenen Regatten unterwegs, um auf up2 aufmerksam zu machen.“

Viele Stunden saßen die up2-Partner am Samstag zusammen, um konkrete Hilfsmaßnahmen für Athleten, die ihre Vorstellungen und Bewerbungen eingereicht hatten, zu diskutieren. „Es gibt ein, zwei Fälle, bei denen wir sofort helfen können. Weiterhin werden wir zwei Gruppen nach Berlin und Bonn einladen, wo die Möglichkeit zu Einzelberatungsgesprächen bestehen wird. In Trainingslagern werden wir zudem anbieten, Bewerbungstrainings durchzuführen“, erklärte Detlef Albrecht von der Deutsche Telekom AG.

Insgesamt sind durch das Projekt up2 viele Maßnahmen auf den Weg bis Peking 2008 gebracht, so dass Volker Grabow abschließend feststellte: „Die Türen sind geöffnet, jetzt liegt es an den Sportlern hindurchzugehen.“ Kontaktmöglichkeiten gibt es über die Trainer oder direkt bei den up2-Partnern auf dieser Homepage.

Eine Fotostrecke von der up2-Veranstaltung finden Sie hier.

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