"Konnten die gegenseitigen Interessen und Probleme ausloten" - Thorsten Engelmann zu up2-Beratungsgesprächen

von Carsten Oberhagemann
22.02.2007 - 07:51 Uhr

Thorsten Engelmann, Weltmeister 2006, plant neben dem Rudern auch seine berufliche Entwicklung bis Peking 2008.

Zukunftsgespräch in Bonn (von links): Maximilian Seebohm (Schaeffler Gruppe), Thorsten Engelmann, Anke Laubenstein (Deutsche Telekom), Karin Görl (Schaeffler Gruppe), Stephan Koltzk, Hanno Wienhausen, Nora Wehrhahn, Nicole Zimmermann und Detlef Albrecht (Deutsche Telekom AG).

In Bonn und Berlin fanden - wie bei der Vorstellung des TopTeam Peking angekündigt - die ersten Beratungsgespräche der up2-Partner ThyssenKrupp AG, Deutsche Telekom AG und Schaeffler KG mit den Sportlern statt. Im Hauptstadtbüro von ThyssenKrupp wurde mit Manuel Brehmer, Karsten Brodowski, René Burmeister, Eric Knittel, Philipp Nahrun und Christian Schreiber über die beruflichen Möglichkeiten gesprochen, die parallel zur Olympia-Vorbereitung laufen können. In der Konzernzentrale der Deutsche Telekom in Bonn wurde dies mit Thorsten Engelmann, Stephan Koltzk, Nora Wehrhahn, Hanno Wienhausen und Nicole Zimmermann durchgesprochen. In einem Interview äußert sich Thorsten Engelmann aus dem Deutschland-Achter zu dem Gespräch.

Was hast du dir von dem Gespräch erwartet?
Thorsten Engelmann: 
Einerseits wollte ich mit den Abgesandten der Telekom und der Schaeffler Gruppe eruieren, ob und in welchem Umfang ein Praktikum im Olympiajahr möglich wäre. Außerdem hatte ich mir allgemeine
Informationen über mögliche Berufsaussichten und Anforderungen erhofft.

Und wie ist es gelaufen, wie war die Atmosphäre?
Thorsten Engelmann: Es war eine sehr angenehme und lockere Atmosphäre. Wir wurden in das Vorstandsrestaurant der Deutschen Telekom eingeladen und konnten uns bei einem gemeinsamen Mittagessen kennenlernen und die gegenseitigen Interessen und Probleme ausloten.

Gibt es schon konkrete Pläne bis Peking 2008, wie du berufliche Entwicklung mit dem Trainingsaufwand kombinieren kannst?
Thorsten Engelmann: Auf jeden Fall brauche ich auch im Olympiajahr einen Ausgleich neben dem Rudern. Unser Bundestrainer Dieter Grahn hat auch zugestimmt, dass wir trotz des sehr straffen Trainingsplans Vorlesungen besuchen oder ein Teilzeitpraktikum absolvieren können. Da ich ab dem Sommer mein Studium in Cambridge unterbreche und zurück nach Dortmund komme, werde ich voraussichtlich ein paar Kurse an der Universität Bochum belegen.

Welche beruflichen Perspektiven erhoffst du dir generell von dem up2-Projekt?
Thorsten Engelmann: Ich erhoffe mir von dem up2-Projekt, auf den Leistungssport zugeschnittene Angebote zu bekommen, wie z.B. Praktika, die auf unsere zeitlichen Bedürfnisse abgestimmt sind.

Teilen |